Frevel (Band I)

Auszug aus dem Inhalt von Frevel

F. (ahd. fravili, mnd./mhd. vrevel, lat. temeritas, violentia) bedeutet so viel wie „Kühnheit“ (auch im positiven Sinne) u. „Verwegenheit“, aber auch (abwertend) „Frechheit“, böser Wille, Verbrechen. Von dieser Doppelbedeutung lebt die ironische Benennung des Königs im Reinhart Fuchs: ein lewe, der was Vrevil genannt … (um 1180 Altdt. Textbibl. 7, 1241). Mit der Verwendung von F. als Bezeichnung des Verbrechens wird im Gegensatz zu den [...]


Zitierfähig mit Smartlink: http://www.HRGdigital.de/HRG.frevel

Verweise

Frevel verweist auf folgende Stichwörter

Bayerische Kodifikationen des Naturrechtszeitalters; Geldstrafe; His; Hochgerichtsbarkeit; Königs; Körperverletzungen; Missetat; Reinhart Fuchs; Verbrechen;

Referenzen

Folgende Dokumente beziehen sich auf das Stichwort Frevel:

Baculus iudicii; Baumfrevel; Dichtung und Recht; Feldfrevel; Flurschütz; Franken; Freiburger Stadtrecht; Gartenrecht; Gastfreundschaft; Grenzstein, Grenzzeichen; Haderbücher; Hängen; Hegel, Georg Wilhelm Friedrich (1770–1831); Heliand; Imperium merum et mixtum;

Schlagwort

Dem Stichwort Frevel ist folgendes Schlagwort zugewiesen:

Missetat;

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