Heerschild, Heerschildordnung (Band II)

Auszug aus dem Inhalt von Heerschild, Heerschildordnung

Langobard. arischild; nord. herskjöldr; herskilt (1165); herscilde (um 1230) u.v.a. Formen (vgl. DRW V, 530–532).

In der urspr. Bedeutung wohl „Kriegerschild“ (Schild), im übertragenen Sinn „bewaffnete Schar, Bande, Heer“. Nach Heinrich Mitteis (437) stellt das Innehaben eines Heerschilds (H.) die Berechtigung dar, Vasallen militärisch aufzubieten (so auch Spieß, 29). Damit ist im HochMA (Sachsenspiegel) eine Rechtsstellung des H.inhabers im

[...]

Verweise

Heerschild, Heerschildordnung verweist auf folgende Stichwörter

Auctor vetus; Bilderhandschriften; Bischöfen; Burggrafen; Deutschenspiegel; Eikes von Repgow; Freie; Fürsten; Heer; Heraldik; Homagium; König; Krummstab; Lehnrechts; Markgrafen; Meißen; Mitteis; Rechtsbücher; Reichsadler; Sachsenspiegel; Schild; Schöffenbarfreie; Schwabenspiegel; Sieben; Vasallen; Vogt, Vogtei; Weltaltern;

Schlagwörter

Dem Stichwort Heerschild, Heerschildordnung sind folgende Schlagwörter zugewiesen:

Herrschaft; Lehnswesen;

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Artikel Heerschild, Heerschildordnung

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