Das Wort G. wird allgemein zurückgeführt auf einen Wortstamm, der auch im an. reið(a) präsent ist. Gemeint war damit der Brautschmuck, die Ausstattung der Braut. In der Lex Burgundionum wurde der Schmuck einer Frau mit malahereda (86) bezeichnet, in der Lex Thuringorum mit rhedo (35). Außerdem gab es vielfältige, mnd. auch als Neutrum verwendete Nebenformen des Wortes G. wie rade, radeleve, frawengerethe u.ä. Latinisiert wurde die G. als gerada, übersetzt mit bona utensilia, ...
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