Auszug aus dem Inhalt von Gratian (Ende 11. Jh.-um 1145)
Mit dem Namen G.s verbindet man in der kirchlichen Rechtsgeschichte die umfassende Sammlung des Kanonischen Rechts vor 1140, die im MA zur ersten Textgrundlage für die Wissenschaft des kanonischen Rechts wurde. Es handelt sich in der endgültigen Vulgatfassung um fast 4.000 Kapitel (capitula), die in einer schwer erfassbaren Systematik geordnet sind. Der ursprüngliche Titel ist „Concordia discordantium canonum“, später „Decreta“ und schließlich „Decretum Gratiani“. Das Werk wurde ...
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