K. oder auch Schreinspfand (kistenpfant, beschlozzenes pfant, liegende pfande, lat.: pignus cistale) hießen zu Pfand gegebene leblose (!) Fahrnisgegenstände (Schmuck, Gefäße, Pelze, Hausrat und dergleichen), wohl weil der Gläubiger sie in einer Kiste, einem Kasten oder einer Truhe verwahren konnte. Bei Tieren sprach man von essenden oder zehrenden Pfändern (Schüttung). Beide Arten von Pfandobjekten zusammengefasst nannte man pfant, die man getreiben und getragen mag. In jedem Fall ...
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