K. (mhd. kniewen, kniuwen, knien; Subst.: mhd. knie; ahd. knio; lat. genuflexio) ist ein urspr. rel., später auch säkulares Zeichen der Selbstunterwerfung. Der Kniende zeigt symbolisch seine Unterordnung unter einen Mächtigeren. Im ant. Rom wie auch Griechenland galt der Kniefall, auch vor den Göttern, als eines Bürgers unwürdig. Auch im Judentum (Juden) ist das Stehen beim Beten üblich und ein Zeichen von Ehrfurcht. Demgegenüber kennt das Christentum das K. beim Gebet, dessen theol. ...
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