L. findet sich seit dem späten MA als negative Zuschreibung, um Wanderungsbewegungen Fahrender Leute einzuschränken oder zu kriminalisieren. Darunter fielen insbes. fremde u. unwürdige (arbeitsfähige) Menschen, die längere Zeit umherzogen, keinen Wohnsitz hatten oder keinem Herrschaftsverband angehörten. Verstärkt durch die Reformation entfaltete sich ein allg. Diskurs um L., Betteln und ‚Müßiggang‘, häufig als Störung der guten Policey und der christl. Ordnung der (als sesshaft ...
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