M. leitet sich vom seit dem 13. Jh. belegten franz. maraud (‘Schurke, Herumtreiber’) ab. Seit der Mitte des 16. Jh. bezeichnete man als Marodeure erschöpfte oder faule Soldaten und andere Personen im Umfeld der Truppe, die (im Gegensatz zum Beuterecht [Beute]) ohne entsprechenden Befehl hinter der Marschkolonne die Zivilbevölkerung plagten. Marodeure konnten sich dabei im eigenen oder im Feindesland an der Habe oder (im Gegensatz zur bloßen Plünderung) an der Person des Opfers ...
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