Im M. tritt das Wesen des Eides zu Tage, der als solcher in erster Linie Gegenstand der Religions- und allgemeinen Kulturgeschichte ist. Es waltet hier ein ähnliches Verhältnis wie bei anderen Wertbegriffen menschlichen Verhaltens, bei denen die negative Seite greifbarer ist als die positive (Wahrheit und Lüge).Eid kann jede verantwortliche Bekräftigung der Rede sein. Die Eidesformel besteht ursprünglich in Wirkformen, von deren Gebrauch im Fall des M. automatische Nachteile für den ...
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