Die K. (lat. capa [‚Mantel‘], capella [‚kleiner Mantel‘]) war seit der Spätantike der Raum, in dem der Mantel des hl. Martin von Tours (316/17–397) in Paris aufbewahrt worden ist. Der Terminus wurde später auf zahlreiche kleine Beträume und kleinere Kirchen ohne Pfarrfunktionen übertragen: Tauf-, Grab-, Votiv-, Pest- oder FriedhofsK., Beinhäuser (Karner, zum Teil zweigeschossig und mit Altarstelle), auf K. in Privathäusern, Burgen und sonstigen Adelssitzen sowie Rathäusern. ...
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